Ringeltauben im Gras

Mit einer Körperlänge von 40 cm ist die Ringeltaube die Größte unter den Wildtauben.

Der adulte Vogel ist grau und zu beiden Seiten des Halses sitzt ein weißer Fleck.

Auf beiden Flügeln befindet sich eine weiße Binde, die hauptsächlich im Flug sichtbar ist, wie auch der auffällig lange Schwanz.

Die juvenile Ringeltaube ist in ihren Farben matter, der Schnabel und die Augen dunkler.

Das rostrot gefärbte Brustgefieder bekommt erst nach der Jugendmauser seinen herrlichen Glanz und der Halsfleck beginnt sich erst im Alter von ca 8 Wochen auszufärben.

Sie bewohnt Wälder, ist aber auch am Stadtrand ansässig und mit zunehmenden Schwinden ihres Lebensraumes trifft man sie nun oftmals auch in Parkanlagen und manchmal sogar in den Innenstädten an.

Gebrütet wird regulär in den Monaten März bis Juli.

Das kleine Nest wird auf einem Zweig gebaut und die zwei Eier werden in 17 Tagen von beiden Altvögeln bebrütet.

Nach 29 Tagen verlassen die Jungtauben das Nest und werden noch ca eine Woche von den Eltern gefüttert.

Ihre Nahrung besteht aus allen möglichen Sämereien, Blättchen, Knospen und Blüten, die sie am Boden sammelt.

Da der Bestand der Ringeltauben nicht gefährdet ist und sie in Schwärmen oft großen Schaden anrichtet, gilt sie als bedeutendes Federwild.

In Deutschland wurden im Jagdjahr 2000 / 2001 fast 750.000 Wildtauben erlegt

Foto © Gaby Schulemann